Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 2026-03-04

1. Geltungsbereich, Anbieter und B2B-Ausrichtung

Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung der SaaS-Plattform PROPnext zwischen Tobias Külper (nachfolgend „Anbieter“) und den Kunden.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen.

2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

PROPnext stellt eine cloudbasierte Software zur Erstellung und Verwaltung von Immobilien-Exposés sowie ergänzende Automatisierungs- und KI-Funktionen bereit. Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweils gebuchten Tarif.

Soweit nicht ausdrücklich schriftlich zugesichert, handelt es sich bei Leistungsbeschreibungen auf der Website, in Produktseiten oder im Dashboard um Leistungsmerkmale, nicht um Garantien.

3. Registrierung, Vertragsschluss und Konto

Der Vertrag kommt mit erfolgreicher Registrierung und – bei kostenpflichtigen Tarifen – mit Abschluss des Zahlungsprozesses zustande.

Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen und diese aktuell zu halten. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.

4. Tarife, Preise und Abrechnung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der Plattform ausgewiesenen Preise. Alle Preise verstehen sich zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

Kostenpflichtige Tarife werden als laufende Abonnements mit monatlicher Abrechnung angeboten. Enterprise wird auf Basis eines individuellen Angebots vereinbart.

Der Free-Tarif ist unentgeltlich und kann funktionale Nutzungsgrenzen enthalten.

5. Zahlungsabwicklung und Verzug

Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Stripe. Über Stripe können je nach Verfügbarkeit insbesondere Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay und PayPal genutzt werden.

Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass ein gültiges Zahlungsmittel hinterlegt ist und ausreichende Deckung besteht. Bei fehlgeschlagenen Abbuchungen kann der Anbieter den Zugang zu kostenpflichtigen Leistungen bis zum Ausgleich offener Forderungen einschränken.

6. Laufzeit, Kündigung und Planwechsel

Kostenpflichtige Abonnements laufen auf unbestimmte Zeit und können monatlich gekündigt werden. Kündigungen wirken zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode.

Ein Upgrade kann sofort wirksam werden; ein Downgrade kann technisch zum Ende der laufenden Periode geplant werden.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

7. Nutzungsrechte an der Software

Für die Vertragslaufzeit erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht, die Plattform im vereinbarten Umfang für eigene geschäftliche Zwecke zu nutzen.

Nicht gestattet sind insbesondere die Weitervermietung, Unterlizenzierung, unbefugte Weitergabe von Zugängen, Reverse Engineering, Umgehung von technischen Schutzmaßnahmen oder automatisierte missbräuchliche Nutzung.

8. Inhalte des Kunden und KI-generierte Inhalte

Der Kunde bleibt Inhaber seiner hochgeladenen und eingegebenen Inhalte. Er räumt dem Anbieter die zur Vertragserfüllung erforderlichen Nutzungsrechte ein.

KI-generierte Inhalte dienen als Unterstützung und ersetzen keine rechtliche oder fachliche Prüfung. Der Kunde ist allein verantwortlich für die finale Prüfung, Freigabe und Veröffentlichung von Exposés und sonstigen Inhalten.

9. Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde stellt sicher, dass von ihm bereitgestellte Daten rechtmäßig erhoben wurden und verarbeitet werden dürfen. Er ist für die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit seiner Angaben verantwortlich.

Der Kunde trifft angemessene organisatorische und technische Maßnahmen zum Schutz seiner Zugangsdaten und Endgeräte.

10. Verbotene Nutzungen

Untersagt sind insbesondere:

  • rechtswidrige, beleidigende oder täuschende Inhalte,
  • Verletzungen von Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- oder Datenschutzrechten,
  • missbräuchliche Belastung der Plattform (z. B. automatisierte Angriffe, Scraping),
  • Umgehung von Limits, Sicherheits- oder Zugriffsmechanismen.

Bei Verstößen kann der Anbieter nach pflichtgemäßem Ermessen Inhalte sperren, Accounts vorübergehend einschränken oder den Vertrag außerordentlich kündigen.

11. Verfügbarkeit, Wartung und Änderungen

Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Plattform. Ein bestimmter Verfügbarkeitsgrad (SLA) ist nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

Wartungen, Sicherheitsupdates und funktionale Weiterentwicklungen sind zulässig, sofern wesentliche Vertragsfunktionen nicht unangemessen beeinträchtigt werden.

12. Support

Support erfolgt über die angebotenen Support-Kanäle (z. B. Hilfebereich/E-Mail). Reaktions- und Bearbeitungszeiten sind nicht garantiert, sofern nicht ausdrücklich vertraglich vereinbart.

13. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

14. Freistellung

Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung der Plattform oder auf vom Kunden bereitgestellten Inhalten beruhen, sofern der Kunde die Rechtsverletzung zu vertreten hat.

15. Vertraulichkeit und Datenschutz

Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich. Datenschutzrechtliche Details ergeben sich aus der Datenschutzerklärung und – soweit erforderlich – aus einem Auftragsverarbeitungsvertrag.

16. Datenexport und Löschung nach Vertragsende

Nach Wirksamwerden der Kündigung wird der Account einschließlich zugehöriger Daten innerhalb von 30 Tagen gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

Der Kunde ist für die rechtzeitige Sicherung/den Export seiner Daten vor Löschung verantwortlich.

17. Änderungen dieser AGB

Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, sofern die Änderung unter Berücksichtigung der Interessen des Kunden zumutbar ist. Über wesentliche Änderungen wird der Kunde in geeigneter Form informiert.

18. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Berlin, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.